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Unnötiges Internet für Spanier

Unnötiges Internet für Spanier

Zwei Professoren der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität von Valencia haben mit Unterstützung der. Unter dem Titel "Neue Technologien und Wirtschaftswachstum in Spanien" eine nützliche und wichtige Studie zur Realität des Internets in Spanien durchgeführt BBVA-Stiftung.

Studien zur Entwicklung der Informationsgesellschaft und des Internets werden regelmäßig verbreitet. Heute ist unsere Positionierung sehr schwach.

Internet und Wirtschaftswachstum

Das Studium der Professoren Matilde Mas und Javier Quesada ist aus mehreren Gründen wichtig. Das erste, weil es im universitären Umfeld mit einer soliden Methodik durchgeführt wird und von zwei renommierten Professoren übernommen wird. Das zweite, weil es mit dem Wirtschaftswachstum verbunden ist und diese Verbindung mittelfristig ein entscheidendes Thema für die Zukunft Spaniens sein wird.

Laut der oben genannten Studie haben die IKT dazu beigetragen auf 15,26% des spanischen Wirtschaftswachstums zwischen 1995 und 2002Das waren 3,32% pro Jahr. Darüber hinaus erwirtschafteten die IKT 65,74% der in diesen Jahren verzeichneten Produktionssteigerung.

Die Professoren Mas und Quesada erinnern uns an die enorme Kapazität, die IKT haben, um Wirtschaftswachstum und Produktivität in einem Land zu mobilisieren. Nicht umsonst, wie immer wieder wiederholt wurde, haben sich Länder wie Irland, die stark auf IKT setzen, vom Entwicklungsstadium zum höchsten Pro-Kopf-Einkommen in der EU (nach Luxemburg) entwickelt.

Eine wichtige Tatsache

Spanien lebt in den anhaltenden Bauboom vertieft, der die Übel der spanischen Industrie und unsere mangelnde Wettbewerbsfähigkeit im Ausland verbergen kann und uns die Verwundbarkeit vergisst, die ein solches Modell mit sich bringt.

Die Autoren führen eine wichtige Tatsache an: Ohne Faktoren wie die mangelnde Vorbereitung der Bürger auf den Einsatz neuer Technologien würde das jährliche BIP-Wachstum auf 5,14% pro Jahr und die Produktivität auf 2,4% steigen %.

Nicht umsonst sind laut der Studie IKT-intensive Unternehmen diejenigen mit den höchsten Wachstumsraten, sie sind auch diejenigen, die die meisten Arbeitsplätze schaffen und die größten „Anstrengungen zur Kapitalakkumulation“ unternehmen.

Eine passive Politik

In einigen Fällen haben wir auf die hohen Kosten spanischer Untätigkeit in der IKT-Politik hingewiesen.

Die Autoren versichern das Spanien "begann später und langsamer" mit der Umsetzung der IKT, so dass es heute eine "erhebliche Verzögerung" bei der Umsetzung hat.

Für diese Hochschulprofessoren Die "rasche Verbreitung neuer Technologien in der Gesellschaft, die durch einen sehr starken Preisverfall, insbesondere bei Computern, verursacht wurde, erfolgte ohne Bevölkerung und Geschäftsstruktur, die bereit war, diese neuen Techniken zu verarbeiten.".

Die Alphabetisierung der spanischen Bevölkerung

Eine weitere "überwältigende" Daten aus der Studie ist, dass 71 Prozent der spanischen Bevölkerung das Internet nicht für notwendig halten. 50% geben an, zu Hause keine Internetverbindung zu haben, weil sie nicht über ausreichende Kenntnisse verfügen, um diese zu nutzen. Die Tatsache, dass das Internet zu diesem Zeitpunkt für Spanier unnötig ist, ist gelinde gesagt überraschend, besorgniserregend und disqualifizierend.

In Bezug auf die Konnektivität geben 18% an, von außerhalb des Hauses auf das Internet zuzugreifen, und mehr als 30% haben zu Hause keine Verbindung, weil sie dies für zu teuer halten. Bereits damals haben wir festgestellt, dass die Preise für die ADSL-Verbindung die teuersten in Europa waren. Más und Quesada erinnern daran, dass die Kosten für den Internetzugang in Spanien nach den im Jahr 2002 verzeichneten Durchschnittsraten mehr als doppelt so hoch sind wie in den USA.

Eine der interessantesten Schlussfolgerungen der Studie ist die folgende Das Fehlen von "Computer" -Kenntnissen in Spanisch ist der Hauptgrund für den "bescheidenen" Einfluss von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auf das spanische Wirtschaftswachstum.

Spanien am Ende Europas

Die Arbeit erinnert uns daran, dass es in der EU nur zwei Länder gibt, in denen mehr Menschen zugeben, dass sie wissen, wie man einen Computer bedient. Portugal und Griechenland, wo 66% und 63% nicht über ausreichende Kenntnisse verfügen, um sie zu nutzen.

Die Studie hebt die Opportunitätskosten hervor, die der Mangel an IKT-Kenntnissen in der spanischen Bevölkerung für das spanische Wirtschaftswachstum bedeuten kann.

Das vielleicht Ernstste ist, dass es in den letzten zehn Jahren an Initiativen und Ideen gefehlt hat, um sich einer aktiven Politik zu stellen, die diese Situation ändert und die spanische Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum fördert.

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