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Gebäudeelektronik mit Nanotechnologie

Gebäudeelektronik mit Nanotechnologie

Die kleinste Baustelle der Welt nimmt dank der Entwicklung neuer Schweißtechniken im Nanobereich in einem Labor in der Schweiz Gestalt an.

Laut den Forschern, die sie entwickelt haben, können diese Techniken verwendet werden, um elektronische Komponenten in viel kleineren Maßstäben zusammenzubauen, als dies bisher möglich war.

Eine der Techniken, die als „nanorobotisches“ Punktschweißen bezeichnet wird, verwendet geschmolzenes Kupfer, um die Objekte miteinander zu verbinden, genau wie es ein Elektriker mit einem Lötkolben tun würde. Diese Technik wurde von Brad Nelson, Lixin Dong und Li Zhang vom Institut für Robotik und intelligente Systeme in Zürich, Schweiz, und ihren Kollegen Xinyong Tao und XIabin Zhang von der Universität Zhejiang, China, entwickelt.

"Wir haben eine 50 Nanometer breite Kohlenstoffnanoröhre, die mit Kupfer gefüllt ist, in ein nanorobotisches Instrument eingebaut und eine kleine Spannung durch das Instrument geleitet, um das Kupfer zu schmelzen", erklärt Dong. In den Experimenten ordneten die Forscher das Instrument so an, dass die Metallschmelze eine Kohlenstoffnanoröhre mit einer anderen verband.

Quelle: New Scientist Tech


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