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Microsoft-Angebot für schnelle Suchmaschine

Microsoft-Angebot für schnelle Suchmaschine

Microsoft setzt auf die Suchmaschine Fast Search and Transfer

Laut einem Artikel, der letzte Woche auf nytimes.com veröffentlicht wurde, hat Microsoft einem norwegischen Suchsoftware-Unternehmen 1,2 Milliarden US-Dollar angeboten. Analysten sehen darin einen Versuch, seine lukrative Office-Suite um weitere Tools zu erweitern, aber auch einen möglichen Mittel zum Umgang mit Google.

Fast Search and Transfer mit Sitz in Oslo ist auf Suchtechnologien spezialisiert, mit denen Unternehmen und Regierungsbehörden Informationen aus Dokumenten, Datenbanken und Softwareanwendungen auswählen.

Fast konkurriert nicht mit Websuche und Werbung, einem von Google dominierten Markt. Laut Analysten würde dieser Kauf Microsoft jedoch Technologie zur Verfügung stellen, mit der es sein Web-Suchgeschäft verbessern könnte.

Vorerst wollte Jeff Raikes, Präsident der Handelsabteilung von Microsoft, seine spezifischen Pläne für Fast nicht kommentieren, bis die Aktionäre über das Angebot abgestimmt haben, obwohl er zugab, dass beide Unternehmen bereits über die Verwendung einiger Elemente gesprochen haben der schnellen Technologie in der Microsoft Web Search.

Der Schritt von Microsoft erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Google dem Unternehmensmarkt nachgeht und ein Online-Toolkit als Alternative zum Office-Produkt von Microsoft anbietet. Das Paket mit dem Namen Google Apps enthält E-Mail-, Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Präsentationssoftware, die alle kostenlos online verfügbar sind und technische Beratung für 50 USD pro Jahr (ein Teil der Produktkosten) erhalten Microsoft Desktop).

Laut Analysten besteht die Strategie von Microsoft darin, Office, einem Marktführer auf dem Markt, neue Technologien und Tools hinzuzufügen.

Microsoft hat zuvor mit Fast zusammengearbeitet, um eine Suche der Enterprise-Klasse anzubieten. Mit der Übernahme des Unternehmens wird es jedoch möglich sein, die Technologie des norwegischen Unternehmens vollständig in seine Office-Suite zu integrieren.

John Lervik, Präsident von Fast, hat seinerseits das Angebot von Microsoft begrüßt, das eine Steigerung des Kurses der Fast-Aktien um 40% am Montag, dem 31. Dezember, darstellt. Zu den Kunden von Fast zählen Reuters, das US-Militär, Fidelity Investments und America Online.

Branchenanalysten sehen in dem Kaufvorschlag von Fast einen logischen Schritt für das Office-Geschäft von Microsoft, der sich jedoch ungewiss auf die Rivalität mit Google auswirkt.

Quelle: New York Times

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