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Ein neuer Sensor, der mit Nanotechnologie entwickelt wurde, erkennt Influenzaviren im ausgeatmeten Atem

Ein neuer Sensor, der mit Nanotechnologie entwickelt wurde, erkennt Influenzaviren im ausgeatmeten Atem

Die Analyse des Ausatemluftkondensats (EBC) hat als vielversprechende diagnostische Methode zur Verknüpfung spezifischer gasförmiger Komponenten im menschlichen Atem, mit Krankheiten und mit der Exposition gegenüber chemischen Verbindungen Anerkennung gefunden. Atemtests sind auch viel weniger invasiv als Bluttests, können sehr schnell durchgeführt werden und erzeugen keine biologischen Rückstände.

Zu den auf Nanotechnologie basierenden Plattformen für den ultrasensitiven, tagfreien Nachweis von Viren gehören Goldnanopartikel, Kohlenstoffnanoröhren und Siliziumnanodrähte. Mit letzterem haben Forscher der Peking-Universität in China einen Silizium-Nanodraht-Feldeffekttransistor als ultraempfindliches Gerät zum Nachweis von Influenzaviren in ausgeatmeten Luftproben konfiguriert, das einen Antikörper chemisch bindet. zu seiner Oberfläche. Bei der Bindung des Virus an den Antikörper ändert sich die Leitfähigkeit geringfügig und wandelt somit das biologische Vorhandensein eines bestimmten Virus im ausgeatmeten Atem in elektrische Signale um.

"Mit unserem Silizium-Nanodraht-Sensor haben wir erfolgreich den direkten und selektiven Nachweis von Influenzaviren (H3N2) in verdünnten Proben von ausgeatmetem Atemkondensat von Patienten mit Influenza in wenigen Minuten demonstriert", erklärte er Nanowerk Dr. Maosheng Yao, Forscher an der Fakultät für Ingenieur- und Umweltwissenschaften der Universität Peking.

Das Team berichtete über seine Ergebnisse in der Online-Ausgabe des Magazins vom 25. Juni 2012 Nano-Briefe ("Schnelle Grippediagnose mit Silizium-Nanodraht-Sensor").

Quelle: http://www.nanowerk.com/spotlight/spotid=25762.php


Video: Nanotechnologie: Wissenschaft der Zukunft oder moderne Alchemie? NZZ Format 1999 (September 2020).